Das Problem

Bettnässen (Enuresis nocturna) tritt häufiger auf als die Meisten denken. Immerhin haben noch 8 % der Siebenjährigen mit diesem Problem zu tun, bei den Zehnjährigen sind in etwa 5 % betroffen, was sich durchaus auch in die Altersstufe bis 14 Jahre hineinziehen kann.

Auch unter den Erwachsenen finden sich 1% Betroffene (echte Enuretiker,keine Inkontinenten). Studien konnten bei solchen Fällen feststellen, dass erwachsene Enuretiker häufig im Kindes- und Jugendalter sämtliche üblichen Behandlungsabläufe mitgemacht hatten, jedoch ohne dauerhaften Erfolg.

Resignation führte anschließend zur Verweigerung von weiteren Behandlungsversuchen.
Bei näherer Hinterfragung stellte sich meist heraus, dass die gewählten Behandlungsansätze nicht immer optimal ausgelegt waren und auch häufig nicht konsequent genug durchgeführt wurden.

Sowohl Bettnässen (Enuresis nocturna) als auch Tagnässen (Enuresis diurna) sind sehr komplexe Themen, bei denen es sehr viel mehr zu berücksichtigen gibt als nur die Tatsache „Bett/Windel schwimmt – wie erreicht man am leichtesten das „trockene Ufer“.

Die Hilfe

Bei uns werden deshalb die Patienten ganzheitlich betreut. Das heißt, Patient und Familie erhalten zunächst Hilfe zur Selbsthilfe – durchaus auch in Zusammenarbeit mit den Therapeuten und Ärzten beim Patienten vor Ort.

Wir sind stets auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand und finden auch durch eigene Forschung (Irmtraud Schienagel, März 2009) zu neuen, oft sogar revolutionären Wegen für die Patienten, die Erfolge bringen.

Ein wichtiges Standbein hierfür ist zum Beispiel die Beratung vor einer geplanten Behandlung sowie der kostenlose telefonische Begleit-Beratungsdienst während einer apparativen Therapie.

Wir beraten Sie auch, welches Gerätesystem für welchen Patienten am besten geeignet ist. Passende ausgeklügelte und erprobte Gerätesysteme, wie das ROE 70®-Bettnässeralarmgerät (Klingelmatte) und die ROE 70®-Klingelhose stammen aus unserem Haus.